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8. März 2024 | Arbeitsmarkt im Strukturwandel

Frauen auf dem Weg in Führungspositionen: Es geht kaum voran

Auf dem Bild ist ein Portrait von Dr. Susanne Kohaut zu sehen.

„Frauen sind in den obersten Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert“, konstatiert IAB-Forscherin Dr. Susanne Kohaut. So waren lediglich 28 Prozent der obersten Chefetagen im Jahr 2022 von Frauen besetzt, während ihr Beschäftigungsanteil insgesamt bei 44 Prozent lag. Eine Verbesserung zeigte sich auf der zweiten Führungsebene: Hier lagen der Anteil der Frauen an Führungspositionen mit 41 Prozent fast gleichauf mit ihrem Anteil an den Beschäftigten. Das IAB-Betriebspanel erhebt seit 2004 Daten zum Aufstieg von Frauen in Chefetagen. Von Beginn an war Kohaut mit dabei und beobachtete eine sehr langsame Entwicklung: So stieg der Anteil von Frauen in Führungspositionen in dieser Zeit lediglich von 24 auf 28 Prozent. IAB-Vizedirektor Prof. Ulrich Walwei sieht „einen enormen Handlungsbedarf“. Aus den Analyseergebnissen auf Basis des IAB-Betriebspanels ließen sich Handlungsansätze ableiten, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen. Dazu zählten räumlich und zeitlich flexible Arbeitszeitmodelle, das Führen in Teilzeit und Mentoringprogramme. Das IAB als Arbeitgeber sei hier auf einem guten Weg. Der Anteil an Frauen in IAB-Führungspositionen habe sich spürbar erhöht. „Wir wollen da auch noch weitermachen, bis wir tatsächlich eine Parität erreicht haben,“ stellt Walwei klar.  

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DOI: 10.48720/IAB.FOO.20240308.01

Diese Publikation ist unter folgender Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0):

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