Alle unter „Grafik Aktuell“ erschienenen Abbildungen
Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“: 81 Prozent der Geförderten, die vom Betrieb übernommen werden, wurden über die maximale Dauer gefördert
Das Förderprogramm „Teilhabe am Arbeitsmarkt” soll Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen verbessern. Es werden Betriebe unterstützt, die förderberechtigte Leistungsbeziehende einstellen. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass eine direkte Übernahme in ungeförderte Beschäftigung bei Ausschöpfung der maximalen Förderdauer häufiger gelingt. ...weiterlesen

IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: Wechseldynamik bricht ein
Trotz des Transformationsdrucks gibt es immer weniger Dynamik bei Job- und Branchenwechseln im deutschen Arbeitsmarkt. Das aktuelle IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar erreicht einen neuen Tiefpunkt. ...weiterlesen

„Kosten der Unterkunft“ in der Grundsicherung: Die Richtwerte für die Miete sind in den Ballungszentren am höchsten
Im Rahmen der Grundsicherung werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung der Leistungsbeziehenden übernommen, soweit sie angemessen sind. Hierfür gelten örtliche Richtwerte, die von den Kommunen festgelegt werden. Sie sind in vielen großen Städten annähernd doppelt so hoch wie in strukturschwachen Regionen. Dies spiegelt die Wohnungsknappheit in den Ballungszentren wider. ...weiterlesen

Das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen hat sich unter den Neuzugängen in der Grundsicherung in den letzten beiden Jahren stabilisiert
Bei Personen, die erstmals Grundsicherung bezogen, war die Selbstwirksamkeitserwartung – also die persönliche Überzeugung, auch schwierige Aufgaben, Herausforderungen und Hindernisse aus eigener Kraft zu bewältigen – zwischen 2017 und 2023 deutlich zurückgegangen. 2024 stieg sie wieder leicht an und hat sich seitdem auf diesem Niveau stabilisiert. ...weiterlesen

Der Bürgergeldbonus hatte keinen Effekt darauf, wie häufig die Teilnahme an geförderter beruflicher Weiterbildung abgebrochen wurde
Der Bürgergeldbonus sollte erwerbsfähigen Leistungsberechtigtem einen Anreiz bieten, an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung teilzunehmen. Doch hat er auch dazu beigetragen, dass die Teilnahme an geförderten Weiterbildungen seltener abgebrochen wurde? Die Antwort ist „nein“. Denn die Abbruchquoten zwischen Teilnehmenden mit und solchen ohne Bürgergeldbonus unterscheiden sich kaum. ...weiterlesen

Umsetzung der europäische Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland: Weniger als die Hälfte der Frauen würde von der momentanen Empfehlung profitieren
Die europäische Entgelttransparenzrichtlinie, die bis zum 7. Juni 2026 auf nationaler Ebene umgesetzt werden muss, zielt darauf ab, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit gleich entlohnt werden. Die Empfehlung für ein entsprechendes Gesetz in Deutschland sieht unter anderem eine Berichtspflicht für Unternehmen ab 100 Beschäftigten vor. Eine Analyse der Beschäftigtenstruktur zeigt, dass hierzulande für mehr als die Hälfte der abhängig beschäftigten Frauen dieses Gesetz nicht greifen würde, da sie in kleineren Betrieben und Unternehmen arbeiten. ...weiterlesen

Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifbindung ist 2025 nicht weiter gesunken
Der Anteil der Beschäftigten, die in Betrieben mit Branchentarifvertrag arbeiten, lag im Jahr 2025 bei 42 Prozent und damit rund ein Viertel niedriger als vor 30 Jahren. Die Tarifbindung insgesamt ist seit dem Jahr 2022 relativ stabil geblieben. Der langfristige Rückgang ist vor allem auf das Nachlassen der Branchentarifbindung in der Privatwirtschaft zurückzuführen, im öffentlichen Sektor blieb sie im betrachteten Zeitraum weitgehend stabil. Inwieweit die Tarifbindung die Talsohle inzwischen erreicht hat, bleibt abzuwarten. ...weiterlesen

Jobcenter-Fachkräfte mit relativ vielen Kund*innen verkürzen eher die einzelnen Kontakte als die Häufigkeit der Gespräche zu reduzieren
Beratungs- und Vermittlungskräfte in Jobcentern, die relativ viele Leistungsberechtigte betreuen, verwenden pro Kundenkontakt tendenziell weniger Zeit. Das gilt etwa für Erstgespräche, Folgegespräche, Erstellung von Kooperationsplänen oder Vermittlung in Maßnahmen. ... weiterlesen

Der Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen in den letzten zehn Jahren ist weitestgehend dem Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung geschuldet
In Deutschland arbeiten mehr Menschen denn je: Die Zahl der Erwerbstätigen ist seit 2015 um 6,6 Prozent von etwa 43 Millionen auf fast 46 Millionen Menschen im Jahr 2025 gestiegen – ein neuer Rekord. Der alleinige Blick auf die Entwicklung dieses Wertes verkennt jedoch die dramatischen Verschiebungen in der Struktur der Erwerbstätigkeit. ... weiterlesen

