Alle unter „Grafik Aktuell“ erschienenen Abbildungen
Ein blinder Fleck in der Teilzeitdebatte: Einschränkungen des Rechtsanspruchs auf Teilzeit würden Frauen stärker treffen als Männer
Im Dezember 2024 arbeitete bundesweit fast jede zweite Frau nicht in Vollzeit, während es bei den Männern nur 14 Prozent waren. Selbst wenn man berücksichtigt, dass nicht in allen Berufen gleichermaßen Teilzeitarbeit möglich ist, ändert sich nichts an diesem Befund. Daher würden Einschränkungen des Rechtsanspruchs auf Teilzeit Frauen stärker treffen als Männer. ... weiterlesen

Die Mehrheit der Jobcenter-Beschäftigten betreut Leistungsberechtigte, die aus ihrer Sicht nicht erwerbsfähig sind
Gesundheitliche Einschränkungen sind unter Grundsicherungsbeziehenden weit verbreitet und mindern ihre Erwerbschancen teils erheblich. Diese Beeinträchtigungen gehen teils so weit, dass die Jobcenter mehrheitlich an der Erwerbsfähigkeit vieler Leistungsbeziehenden zweifeln. ...weiterlesen

Beschäftigungsquoten der ukrainischen Geflüchteten unterscheiden sich regional deutlich
Drei Jahre nach dem Zuzug nach Deutschland ist etwa ein Drittel der ukrainischen Geflüchteten in Arbeit. In einzelnen Bundesländern liegen die Beschäftigungsquoten zum Teil deutlich über oder unter diesem Bundesdurchschnitt. In Süddeutschland und Teilen Ostdeutschlands sind die Beschäftigungsanteile besonders hoch, während sie in anderen Regionen weit unter dem Durchschnitt bleiben. ...weiterlesen

Der Wunsch von Vollzeitbeschäftigten nach „Lifestyle-Teilzeit“ ist ein Randphänomen
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion will den Teilzeitanspruch an besondere Gründe knüpfen, etwa Kinderbetreuung, Pflege oder Weiterbildung. Zwar möchten viele Vollzeitbeschäftigte ihre Arbeitszeit senken, doch nur wenige wechseln aus reinen Lifestyle-Gründen in Teilzeit. Reduzierungen erfolgen meist wegen Sorgepflichten, Qualifizierung, Gesundheit oder betrieblichen Vorgaben. ...weiterlesen

Der Zeitaufwand für die Pflege von nahestehenden Personen ist bei Frauen höher als bei Männern
Ein Großteil der pflegebedürftigen Personen in Deutschland wird zuhause von nahestehenden Personen gepflegt, die diese Pflegetätigkeit nicht im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit ausüben. Frauen verbringen im Durchschnitt wöchentlich mehr Zeit mit dieser sogenannten informellen Pflege als Männer – gleichzeitig arbeiten sie im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit vergleichsweise weniger Stunden pro Woche. ...weiterlesen

Überlegungen und konkrete Pläne von Migrantinnen und Migranten, Deutschland wieder zu verlassen, sind regional sehr unterschiedlich
Auswanderungsüberlegungen und konkrete Auswanderungspläne von Migrantinnen und Migranten, die in Deutschland leben, sind regional sehr unterschiedlich. Das zeigen die Ergebnisse der IAB-Online-Befragung „International Mobility Panel of Migrants in Germany“ (IMPa), die Ende 2024 und Anfang 2025 durchgeführt wurde. Bundesweit gaben rund 26 Prozent der Befragten an, in den letzten 12 Monaten darüber nachgedacht zu haben, Deutschland wieder zu verlassen. Konkrete Auswanderungspläne sind mit insgesamt 3 Prozent weniger häufig zu beobachten. ...weiterlesen

Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA
Mit der neuen Online-Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ untersucht das IAB die beruflichen Pläne von Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen, die die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (BA) genutzt haben. Die Befragten bewerten die Berufsberatung recht positiv: Auf einer Skala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) gaben sie im Schnitt eine 7,6 an. ...weiterlesen

Homeoffice begünstigt die Entscheidung, in weniger teuren Gegenden zu wohnen
Arbeitnehmer pendeln häufig zwischen kostengünstigeren Wohngebieten und teureren Beschäftigungshochburgen. Dieser Trend verstärkt sich bei Beschäftigten in Tätigkeiten mit hohem Homeoffice-Potenzial, da die entsprechenden Arbeitsplätze häufig in teuren Ballungszentren zu finden sind. ...weiterlesen

IAB-Lohnmonitor: Die unteren Löhne sind seit Ende 2023 überproportional stark gestiegen
Die Verdienste am unteren Ende der Lohnskala haben in den vergangenen zwei Jahren im Schnitt deutlich stärker zugelegt als die mittleren und höheren Löhne. Dies zeigt der neue IAB-Lohnmonitor, der mehrmals im Jahr erscheinen wird. Die Daten basieren auf der hochfrequenten IAB-Online-Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB-OPAL). ...weiterlesen

